Falsch entsorgtesPlastik wird zuneuem Rohöl.
Cirkova holt den Kohlenstoff aus PET- und Kunststoffabfall zurück. In Prishtina, Kosovo, schliessen wir den Kreislauf – mit Pyrolyse statt Deponie.
- Ölausbeute
- 75 %
- Kapazität / Jahr
- 12.000 t
- lokal in Kosovo
- 100 %
Kunststoff verschwindet nicht – er verschwindet nur aus dem Blick.
Der grösste Teil des Kunststoffs wird nie recycelt. Er wird verbrannt, vergraben oder landet in der Natur – wo er über Generationen bleibt. In vielen Regionen fehlt schlicht die Infrastruktur, um es besser zu machen.
Vom gesamten je produzierten Kunststoff. Der Rest wird deponiert, verbrannt oder verliert sich in der Umwelt.
So lange braucht eine einzelne Flasche, um in der Umwelt zu zerfallen – sie verschwindet nie wirklich.
So viel Kunststoff gelangt jedes Jahr neu in die Ozeane – Tendenz steigend.
Fünf Schritte vom Abfall zurück zum Rohstoff.
Cirkova kombiniert bewährte Sortiertechnik mit kontinuierlicher Pyrolyse. Aus losem Plastikabfall wird ein sauber kondensiertes, synthetisches Rohöl.
Ein geschlossener Kreislauf: Was als Abfall beginnt, endet als Rohstoff.
- 01
Sammlung
Falsch entsorgter Kunststoff aus der Region wird gesammelt, gewogen und digital erfasst.
- 02
Sortierung
Optische Sensoren und Handsortierung trennen PET, PE und PP von Störstoffen wie Metall, Glas und PVC.
- 03
Aufbereitung
Zerkleinern, Waschen und Trocknen verwandeln das Material in saubere, gleichmässige Flakes.
- 04
Pyrolyse
Unter Sauerstoffausschluss bei 400–500 °C brechen die langen Polymerketten thermisch wieder auf.
- 05
Rohöl
Die entstehenden Dämpfe kondensieren zu synthetischem Rohöl, das in die Wertschöpfung zurückkehrt.
Eine Anlage, die mitdenkt – und mitwächst.
Modular, kontinuierlich und energieautark. Unsere Pyrolyse ist auf reale Abfallströme ausgelegt, nicht aufs Labor.
Kontinuierliche Pyrolyse
Ein modularer Reaktor läuft rund um die Uhr – ohne die Stillstände klassischer Chargenprozesse.
Geschlossener Energiekreis
Das entstehende Prozessgas heizt die Anlage selbst. Der externe Energiebedarf bleibt minimal.
Emissionskontrolle
Mehrstufige Gaswäsche und Filter halten Emissionen deutlich unter den geltenden Grenzwerten.
Hohe Ausbeute
Bis zu 75 % des Inputs werden zu verwertbarem Öl – der Rest zu Prozessgas und Industrieruss.
Volle Rückverfolgbarkeit
Jede Charge wird digital dokumentiert – von der Anlieferung bis zum fertigen Endprodukt.
Modular skalierbar
Container-basierte Module wachsen mit dem Abfallaufkommen der Region – Stück für Stück.
Was wir verarbeiten.
Cirkova ist auf gemischte Kunststoffströme spezialisiert – gerade dort, wo mechanisches Recycling an seine Grenzen stösst.
Getränkeflaschen und Verpackungen – unser Kernstrom.
Kanister, Flaschen und Verschlusskappen.
Folien, Tüten und flexible Verpackungen.
Becher, Verschlüsse und Haushaltsbehälter.
Schaumstoff und harte Verpackungen.
Messbar weniger Abfall. Messbar mehr Kreislauf.
Eine einzige Ausbaustufe von Cirkova verändert die Abfallbilanz einer ganzen Region – und schafft Arbeit vor Ort.
verarbeitet statt deponiert oder verbrannt.
als sekundärer Rohstoff für die Industrie.
gegenüber Neuproduktion und Verbrennung.
direkt und indirekt in der Region geschaffen.
Illustrative Kapazitätswerte einer Ausbaustufe.
Zu Hause in Prishtina, Kosovo.
Cirkova ist in Prishtina, Kosovo, zu Hause – einer Region, in der ein Grossteil des Kunststoffabfalls bislang ungetrennt auf Deponien oder in der Landschaft endet.
Wir verstehen Abfall nicht als Endpunkt, sondern als Rohstofflager am falschen Ort. Mit chemischem Recycling holen wir den im Kunststoff gebundenen Kohlenstoff zurück und führen ihn als Rohöl in den Kreislauf.
So entstehen vor Ort Wertschöpfung, Arbeitsplätze und eine sichtbar sauberere Umwelt – Kreislaufwirtschaft zum Anfassen.
- Gegründet
- 2024
- Standort
- Prishtina, XK
- Fokus
- Chemisches Recycling
- Kapazität
- 12.000 t / Jahr
Kohlenstoff, der im Umlauf bleibt.
Statt einer Einbahnstrasse vom Produkt zur Deponie schliesst Cirkova den Kreis – immer wieder.
Abfall
Falsch entsorgter Kunststoff wird gesammelt und zur Ressource erklärt.
Rückgewinnung
Pyrolyse löst die Polymere in synthetisches Rohöl auf.
Neue Produkte
Aus dem Öl entstehen erneut Kraftstoffe und Kunststoffe.
Kreislauf
Der Kohlenstoff bleibt in Verwendung – statt in der Umwelt.
Was du über das Verfahren wissen solltest.
Die wichtigsten Fragen zu chemischem Recycling, zum Endprodukt und zu unserer Anlage.
Ja. Chemisches Recycling ergänzt das mechanische dort, wo verschmutzte oder gemischte Kunststoffe sonst nur verbrannt würden. Der Kohlenstoff bleibt im Kreislauf, statt als CO₂ zu entweichen.
Es dient als sekundärer Rohstoff – etwa als Naphtha-Ersatz für die chemische Industrie – oder wird zu Kraftstoffen weiterverarbeitet.
Die Pyrolyse läuft vollständig unter Sauerstoffausschluss. Mehrstufige Filter und eine Gaswäsche begrenzen Emissionen, und das Prozessgas wird intern zur Beheizung genutzt.
Vorwiegend PET, PE und PP. Störstoffe wie Metall, Glas und PVC werden in der Sortierung zuverlässig aussortiert.
Weil der Bedarf hier am grössten ist: Recyclinginfrastruktur fehlt, Deponien wachsen. Cirkova schafft lokale Lösungen und Arbeitsplätze, wo sie am dringendsten gebraucht werden.
Ja. Kommunen, Sammelstellen und Unternehmen sind willkommen – nimm einfach über das Kontaktformular Kontakt mit uns auf.
Lass uns den Kreislauf gemeinsam schliessen.
Ob Kommune, Sammelstelle oder Unternehmen – wir freuen uns über jede Zusammenarbeit. Schreib uns.